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Kinderroller – Alle Informationen und Tipps zum Scooter

Kinderroller Scooter im TestKinderroller sind sehr beliebte Spielzeuge von Kindern. Sie werden oft auch Tretroller oder Cityroller genannt, bieten Kindern jede Menge Abwechslung und Fun. Vor allem aber werden die motorischen Eigenschaften der Kids gefördert. Für viele Eltern stellen sich vor dem Kauf allerdings einige Fragen.

  • Worauf sollte beim Kauf genau geachtet werden?
  • Welche Funktionen und welche Ausstattung bietet ein Kinderroller?
  • Welcher Roller ist für das eigene Kind am besten geeignet?
  • Welche Arten von Kinderrollern gibt es eigentlich für die Kids?
  • Welche Bereifung am Tretroller ist die Richtige?

Und sicherlich stellen sich viele Leute die Frage, warum einige Roller bereits für wenige Euro erhältlich sind. Andere dagegen allerdings das Doppelte oder sogar noch mehr kosten.

Funktionen und Ausstattung eines Tretrollers

Die verschiedenen Kinderroller sind natürlich auch mit unterschiedlichen Funktionen und Ausstattungen versehen. Je nach Modell gibt es Tretroller mit Luftbereifung oder mit Gummibereifung. Beide Bereifungsarten haben ihre Vor- und Nachteile.

Luftbereifung Gummibereifung
+ Für Anfänger besonders gut geeignet + Sehr robust
+ Breiten Reifen passen sich sehr gut dem Boden an + Aufpumpen entfällt
+ Sicherer Halt + Handlich
+ Bessere Federung - Reifen meist so klein und schmal, dass sie schnell in Fugen hängen bleiben können
+ gut kontrollierbar und leicht zu pflegen - Federung nicht optimal gestaltet
- müssen gelegentlich aufgepumpt werden - Für Fahranfänger nicht unbedingt geeignet
- können unter Umständen kaputtgehen

 

Wichtig ist natürlich, dass immer die passende Schutzausrüstung getragen wird. Schnell kann es doch passieren, dass die Kinder stürzen. Zu beachten ist, dass das Sturzrisiko bei Kinderroller mit schmalen, kleinen Rädern deutlich höher liegt, als bei den luftbereiften Varianten. Mit Knie- und Ellenbogenschützern sowie einen Helm werden die Folgen der Stürze erheblich minimiert.

Auch im Bereich der Bremsen gibt es diverse Unterschiede. Besonders günstige Roller verfügen teilweise leider über keine Bremse, was doch sehr gefährlich werden kann. Eine ordentliche Bremse sollte schon aus sicherheitstechnischen Gründen angebracht sein. Ein Tretroller kann doch eine enorme Geschwindigkeit erreichen. Die gängigen Bremsen an Kinderrollern sind:

  • Kick-Bremsen
  • Handbremse
  • Kombination aus Hand- und Fußbremse

Bei dem Kauf eines Tretrollers sollte unbedingt auf die Bremse genau geachtet werden. Erfahrungsgemäß sind die Bremsen die größten Schwachstellen am Roller. Auf geraden Strecken erweisen sich die Bremsen alle als dienlich. Doch bei Bergab-Fahrten hingegen versagen viele Kinderroller.

Bei einem Bremsvorgang wird in den meisten Fällen das Schutzblech gegen das rollende Hinterrad gedrückt. Für Kinder ist das Bremsen so zwar sehr angenehm, doch im Endeffekt bringt es nur einen mäßigen Erfolg. Oft kommt man mit dem Roller bei steilen Abfahrten nicht zum Stehen. Kinderroller, die zusätzlich über einen Drahtbügel am Hinterrad verfügen, bringen die besten Ergebnisse. Wichtig ist noch:

  • Bei schnelleren Abfahrten können meist nur geübte Fahrer ohne den Bremsvorgang einzuleiten, abspringen
  • Verletzungen an den Füßen der Fahrer kommen immer wieder vor
  • Kinder sollten nie ohne Schuhe fahren, da es passieren kann, dass die Zehen zwischen dem Schutzblech und dem Rad eingeklemmt werden

Zu empfehlen ist es auf jeden Fall, wenn ein Kinderroller neben der Fußbremse auch noch eine Handbremse vorweist. Die Handbremse kann zusätzlich zur Fußbremse genutzt werden, wodurch ein besserer und schnellerer Bremsvorgang erzielt wird.

Kinderroller gibt es als klappbare und starre Variante. Soll ein Tretroller beispielsweise öfters mitgenommen werden, bieten sich die klappbaren Varianten sehr gut an. Sie können leicht verstaut werden und beanspruchen nur wenig Platz. Mit wenigen Klicks und Handgriffen ist der Kinderroller startklar und kann zum Einsatz kommen. Die klappbaren Varianten sind meistens vom Gewicht her auch etwas leichter. Besonders stabile und hochwertig verarbeitete Roller können schon mal sechs bis sieben Kilo auf die Waage bringen. Dafür halten sie aber auch jede Menge aus und stehen für eine gewisse Langlebigkeit.

Welche Scooter sind für welche Altersklassen empfehlenswert?

Vor dem Kauf eines Kinderrollers sind Eltern doch oft überfordert. Es gibt so viele Dinge, auf die geachtet werden sollte. Und dann kommt noch der Preis hinzu. Wichtig ist vor allem, dass Eltern schauen, Roller für die entsprechende Altersklasse zu bestellen. Dass bereits auch 2-jährige Kinder mit einem Roller umgehen können, beweist der kleine Erich:

Einige Roller sind bereits ab einem Alter von zwei Jahren geeignet und auch dementsprechend ausgestattet. Andere Tretroller sind erst für Kinder ab einem Alter von sechs Jahren gedacht. Roller für die jüngeren Kids wiegen meistens doch deutlich weniger, als für Kinder ab 6 Jahre. Kinderroller für Kids ab drei Jahren lassen sich besonders einfach handhaben, sind oft mit drei Rädern versehen, um eine gewisse Stabilität zu gewährleisten. Die meisten Tretroller sind höhenverstellbar, sodass die Haltestange entsprechende der Größe optimal eingestellt werden kann.

Kleine Kinder profitieren von dem Rollerfahren in vielerlei Hinsicht. Die Effekte sind:

  • Geschicklichkeit wird geübt
  • Gesundheit wird gefördert
  • Entwicklung des Körpers wird gefördert
  • Verbesserung der Reaktions- und Koordinationsfähigkeit
  • Trainieren des Gleichgewichtssinns

Natürlich sollte auch der Spaßfaktor erwähnt werden. Kinder lieben es, auf spielerische Art und Weise zu lernen. Mit Spaß macht das Lernen bekanntlich mehr Freude. Weitere positive Effekte des Rollerfahrens sind die Stärkung der Beinmuskulatur und die Entwicklung des Gefühls für Geschwindigkeit, Lenken und Bremsen. Mit einem altersgerechten Kinderroller werden die verschiedenen Effekte erzielt und gefördert.

Diese Arten von Kinderrollern gibt es

Grundsätzlich wird in zwei Rollervarianten untergliedert. Es gibt die Roller mit zwei Rädern und Roller mit drei oder sogar vier Rädern. Hierbei ist zu erwähnen, dass die Roller mit zwei Rädern eher für Kinder ab sechs Jahren geeignet sind. Für Kinder ab drei Jahren sollte lieber auf die Kinderroller mit mindestens drei Rädern zurückgegriffen werden. Aber wodurch zeichnen sich nun eigentlich Kinderroller mit mehr als zwei Rädern genau aus?

  • Erhöhte Stabilität für Kinder
  • Sie bleiben von alleine stehen
  • Lenkung erfolgt über die Gewichtsverteilung
  • Roller sind aufgrund des Aufbaus etwas langsamer
  • Rollende Bewegungen und Gewichtsverteilung stehen im Vordergrund

Gerade der Punkt, dass die Tretroller mit drei oder mehr Rädern nicht ganz so schnell fahren und nicht so wendig sind, ist für jünger Kinder sehr wichtig. Das trägt doch zu einer erheblichen Sicherheit bei. Zu beachten ist auch, dass die Roller ab drei Jahren nur begrenzt höhenverstellbar sind, sodass der Roller wirklich nur für die kleineren Kinder gedacht ist.

Die zweite Rollerkategorie, Roller mit zwei Rädern ab sechs Jahren, bietet natürlich andere wichtige Aspekte, die für diese Altersklasse von Vorteil sind. Diese Tretroller zeichnen sich durch die hier aufgelisteten Punkte aus:

  • Steuerung erfolgt nun über die Gabel und den Lenker>
  • Leichte Handhabung und bessere Wendigkeit
  • Roller kann schneller fahren

Die Roller mit zwei Rädern können meistens mit wenigen Handgriffen zusammengeklappt werden, wodurch sie nur wenig Platz wegnehmen. Auch gehört es heutzutage zum Standard, dass der Lenker in der Höhe verstellt werden kann.

Augen auf beim Rollerkauf – Das sollte beachtet werden

Scooter Girl Power Roller zusammengeklapptEinen spontanen Kauf eines Rollers sollte man nicht veranlassen. Es gibt viele wichtige Aspekte wie Reifen, Bremse und Alter, die die Kaufentscheidung beeinflussen. Sie sollten vor dem Kauf genau abwägen und überlegen, für welchen Einsatzbereich ein Roller gedacht ist.

In ländlichen Regionen geht es doch mal eher über Stock und Stein. Auf holperigen Untergründen ist ein Roller mit Luftbereifung zu empfehlen, da doch eine wesentlich bessere Federung gegeben ist. Zwar kann es auch einmal passieren, dass es zu einem Platten kommt. Doch Roller mit großen Reifen mit Luftbefüllung erweisen sich in schwierigen Geländen (beispielsweise Wiesenflächen und Waldwegen) wesentlich praktischer, da die breiten Reifen sehr gut auf den Untergrund reagieren. Außerdem ist die Gefahr, mit diesem Tretroller zu fallen, viel niedriger.

Kleine schmale Gummireifen hingegen neigen schnell dazu, in engen Fugen zu verklemmen. Außerdem können Sie sich nicht anpassen. Ein Fahren durch Löcher gestaltet sich mit kleinen Gummireifen wesentlich komplizierter. In städtischen Regionen hingegen sind die Roller mit kleinen Gummirollen eine gute Wahl. Auf glatten Untergründen bieten sie sich sehr gut an. Große Trittflächen sind übrigens auch ganz praktisch. Gerade für kleine Kinder ist das von großem Vorteil. So können sie sich problemlos auf den Roller mit beiden Füßen stellen und sich von Mama oder Papa schieben lassen.

Vor allem sollte aber auf die Bremse geachtet werden. Oft ist es sinnvoll, etwas mehr Geld für den Kinderroller auszugeben, dafür aber ein Plus an Sicherheit zu erhalten. Kinder, die beispielsweise in hügeligem Gelände wohnen, für diejenigen Kids ist eine gut funktionierende Bremsanlage besonders wichtig und sinnvoll.

Hochwertige Technik und Langlebigkeit bei Cityrollern entscheidend

Die Rollen des Rollers sollten unbedingt über hochwertige Kugellager verfügen. Ebenso sollten die Lenkstangen kugelgelagert und hochwertig verarbeitet sein. Um den Roller möglichst lange nutzen zu können, sollten Sie darauf achten, dass der Roller nicht nur für ein Maximalgewicht von 20 kg ausgelegt ist. Ansonsten dauert es nicht lange, und schon kaufen Sie den nächsten Roller. Oft ist es bei Rollern für Kinder unter sechs Jahren so, dass diese Modelle oft aus Plastik sind. Das hat natürlich ein leichtes Gewicht von Vorteil. Allerdings sind diese eben nur meist für ein Gewicht von bis zu 20 kg gedacht. Danach müsste im Prinzip der nächste Roller gekauft werden. Viele Roller gibt es mittlerweile aus Alu, wodurch ebenfalls ein geringes Gewicht gegeben ist. Diese sind zudem auch sehr stabil und können auch von Kindern mit einem höheren Gewicht genutzt werden. Roller mit mechanischen Klappmechanismen sollten unbedingt über ein GS Siegel verfügen und vom TÜV geprüft sein.

Kinderroller Test mit allen wichtigen Testkriterien

Sinnvoll ist es, die Kinderroller genau zu prüfen, bevor Sie sich für einen Roller entscheiden. Schließlich HUDORA 22015Hinterradbremse Kinderrollermöchten Sie sicherlich nicht zweimal kaufen. Ärgerlich ist es, wenn Sie bereits nach kurzer Zeit feststellen müssen, dass der Roller doch nicht so geeignet ist, wie gedacht. Im Kinderroller Test sind die folgenden Punkte sehr wichtig:

  • Bremsen
  • Trittbrett
  • Material
  • Reifenart
  • Verstellmöglichkeiten
  • Schutzeinrichtung
  • Gewicht
  • Räderanzahl

Nochmal grob zusammengefasst: Für Kinder zwischen drei Jahren und sechs Jahren bieten sich aufgrund der Sicherheit und Stabilität Roller mit drei oder vier Rädern an. Empfehlenswert ist es, auf Alu-Roller zuzugreifen, um von einer langen Haltbarkeit und der Leichtigkeit zu profitieren. Die Reifen sollten je nach Terrain passen. Für unebene und schwierige Untergründe bieten sich luftbereifte große Reifen an. Auf glatten Flächen können auch Roller mit kleinen Reifen verwendet werden. Für Kids ab sechs Jahre ist eine einfache Höhenverstellung wichtig. Die Bremsen sind für alle Altersklassen ein wichtiger Punkt. Allgemein sollten Kinder bei Bergab-Fahrten sehr aufpassen, und während der Rollerfahrt Schutzkleidung tragen. Um den Kindern das Handling zu erleichtern, bieten sich leichte Rollervarianten aus Alu an.

Eine kurze Vorstellung zu einigen Roller Markenherstellern

Es gibt einige Hersteller, die hochwertige Roller für die verschiedensten Altersklassen anbieten. Zu den Top Marken im Bereich der Kinderrollen zählen Hudora, Puky und Stamp. Die Marke Hudora ist sicherlich für viele Eltern bereits ein Begriff. Sucht man nach einem Kinderroller, so wird diese Marke gleich mit als Erstes genannt.

Die Roller von Hudora zeichnen sich durch viele Punkte aus. Aufgrund der Vielzahl der Modelle sollte für fast jeden Anspruch ein passendes Modell gefunden werden. Einige Merkmale sehen Sie hier:

  • Roller mit Reifen in verschiedensten Größen
  • Roller mit zwei oder drei Reifen (sowohl für Drei- als auch für Sechsjährige)
  • Roller mit Luftbereifung und Gummibereifung
  • Lenker sind höhenverstellbar

Doch auch die Marke Puky ist bekannt und beliebt. Der Hersteller ist ein Spezialist für Roller mit großen Reifen. Auch die Modelle bieten Kindern viele Vorteile.

  • Roller sind alle mit großen Reifen versehen
  • Sehr stabile Ausführungen
  • Kinderroller auch mit drei Reifen vorhanden
  • Mit Ständer für ein komfortables Abstellen (bei zweirädrigen Varianten)
  • Einige Modelle mit Hand- und Fußbremse

Die Marke Stamp hat sich eher auf Scooter spezialisiert. Es gibt von dem Hersteller hochwertige und klappbare Roller mit kleinen Rädern, die eingeklappt werden können. Für Stamp sprechen:

  • Hohe Wendigkeit
  • Höhenverstellbarer Lenker
  • Fast alle Modelle einklappbar
  • Roller mit drei Rädern für die Kleinsten vorhanden

Preislich unterscheiden sich die Roller der verschiedenen Marken doch enorm. Stamp bietet Modelle für den kleinen Geldbeutel an. Hudora bietet sowohl preisgünstige, mittelpreisige und hochpreisige Modelle an. Punky hingegen bietet nur mittel- bis hochpreisige Roller für Kinder an.

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Quellen und weitere Infos:

  1. http://www.chip.de/artikel/Kinderroller-kaufen-Diese-Modelle-gibt-es_81608678.html
  2. http://www.verkehrsportal.de/verkehrsrecht/helmpflicht.php
  3. http://www.familie-und-tipps.de/Kinder/Kinderspielzeug/Kinderroller.html
Fazit der Redaktion
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Thema
Kinderroller
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